Kommentar

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Papst gibt „Titanic“-Zensur auf: ein Sieg für die Pressefreiheit, eine Kritik an vorauseilendem Gehorsam im Journalismus

Papst gibt „Titanic“-Zensur auf: ein Sieg für die Pressefreiheit, eine Kritik an vorauseilendem Gehorsam im Journalismus

Der Papst hat schlechte Medienberater. Soviel steht fest. Jetzt haben sie es endlich begriffen: Der Vatikan kann eine Zensur in Deutschland nicht durchsetzen. Damit ist der Vatikan in der Realität des Informationszeitalters angekommen und gibt alle Zensur-Bemühungen auf. Die einstweilige Verfügung gegen das umstrittene Papst-Cover der „Titanic“ wurde zurückgezogen. Zunächst sah der Zensur-Versuch vielversprechend aus.
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