„EIN BLINDER FLECK“ – Journalist forscht zum Thema innere Pressefreiheit

„EIN BLINDER FLECK“ – Journalist forscht zum Thema innere Pressefreiheit

Unter diesem Titel berichtet das Medienmagazin „journalist“ in seiner aktuellen Ausgabe über pressefreiheit-in-deutschland.de und die laufende Online-Studie zur Inneren Pressefreiheit: Wie frei und unabhängig können Journalisten in Deutschland tatsächlich berichten? Welchen Einfluss haben Anzeigenkunden, gute Freunde des Hauses, die Interessen des Verlegers? Das interessiert Björn Bendig. Der Journalist will herausfinden, wie es um die innere Pressefreiheit in deutschen Redaktionen bestellt ist und hat daher einen Fragebogen auf die Website pressefreiheit-in-deutschland.de gestellt, der sich an hauptberuflich tätige Journalisten richtet. Der DJV und die dju in ver.di unterstützen die Initiative.
[hupso] Bendig will etwa wissen, ob und von wem sich die Journalisten in Ihrer Tätigkeit eingeschränkt fühlen, wo sie ihrer Erfahrung nach am ehesten Schwierigkeiten sehen, ein Thema durchzubekommen, ob es bei den Entscheidungen in den Redaktionen heute mehr Rücksichtnahme gegenüber Dritten gibt als früher.

Die Fragen sind einer Studie aus dem Jahr 2004 (Gefahren für die Innere Pressefreiheit) entlehnt, die unter der Leitung der Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Lepplinger, Marcus Maurer und Rudolf Gerhardt erhoben wurde. Bendig selbst hat sich bereits in seiner Magisterarbeit, die er beim Hamburger Institut für Journalistik einreichte, mit der Autonomie in den deutschen Redaktionen befasst. „Das Thema wird meiner Meinung nach zu wenig beachtet. Es ist ein blinder Fleck auf der Forschungslandkarte – und in den meisten Medienressorts.“ lu

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