Europa bereit für MS-Regime? – Das Sonneborn Wahlparty-Interview

Europa bereit für MS-Regime? – Das Sonneborn Wahlparty-Interview

Es ist der größte Erfolg der Satire-Partei „Die Partei“ von Ex-Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn: der Einzug in das Europäische Parlament mit genau einem Sitz. „Pressefreiheit in Deutschland“ war mit dabei, als auf der Wahlparty in Berlin bereits erste Stimmen nach einem „MS-Regime“ laut wurden. 

 

Martin Sonneborn

Spaß oder ernst? Martin Sonneborn geht dahin, wo’s wehtut.

PiD: Herr Sonneborn, wie gehen Sie mit dem unglaublichen Wahlerfolg Ihrer Partei „Die Partei“ um?

Sonneborn: Läuft das schon? – Ja wir freuen uns, dass so viele Deutsche die Partei gewählt haben. Wir warten noch auf Stimmen aus Italien. Martin Schulz hat das vorhin gesagt, dass aus Italien noch Stimmen dazu kommen, damit er Kommissionspräsident werden kann. Wir warten noch auf Stimmen aus Italien, damit ich Kommissionspräsident werden kann. Ich glaube, dass Europa bereit ist für ein MS-Regime.

PiD: Können Sie das konkretisieren?

Sonneborn: MS, Martin Sonneborn Regime.

PiD: Personenkult? Ganz auf Sie zugeschnitten?

Sonneborn: Ja, genau wie in der SPD.

PiD: Und wie sehen Sie die Entwicklung seit der letzten Bundestagswahl 2013? Ist Deutschland in Bewegung?

Sonneborn: Wir haben 2013 ein hervorragendes Wahlergebnis erzielt. Wir haben zusammen mit der FDP exakt 5 Prozent gehabt. Bundesweit. Wir hatten 0,2 Prozent und 4,8 hatten die verkommenen Liberalen. Jetzt wissen Sie, wer die FDP aus dem Bundestag gekickt hat. Das ist doch Bewegung.

Und da sind Sie auch noch stolz drauf?

Sonneborn: Auf jeden Fall.

PiD: Noch im Jahr 2009 war Ihrer Partei „Die Partei“ untersagt worden, an der Bundestagswahl teilzunehmen. Wie fühlen Sie sich heute? Ist Ihre Partei im politischen System der Bundesrepublik Deutschland angekommen?

Sonneborn: Also ich glaube in dem Moment, in dem ich hier auf „Pressefreiheit in Deutschland“ in Erscheinung trete, bin ich im politischen System der Bundesrepublik Deutschland angekommen. Auf dem Wahlzettel standen wir nämlich ganz unten.

PiD: Danke für das Gespräch, Herr Sonneborn.

Sonneborn: Bitte sehr.

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