Deutscher Presserat

Presserat wird Onlinerat: 60 Prozent der Beschwerden betreffen Online-Medien

Presserat wird Onlinerat: 60 Prozent der Beschwerden betreffen Online-Medien

Den Presserat erreichen immer mehr Beschwerden gegen Online-Veröffentlichungen. „In fast 60 Prozent der Fälle, die im Jahr 2013 anhand des Pressekodex zu prüfen waren, ging es um Beiträge, Fotos oder Videos auf Online-Seiten von Zeitungen und Zeitschriften. Hier ist über die vergangenen Jahre ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen“, sagte Ursula Ernst, Sprecherin des Deutschen Presserats.
Interview: Kein Recht auf Autorisierung

Interview: Kein Recht auf Autorisierung

Die New York Times hat ihren Journalisten verboten, Zitate nachträglich autorisieren zu lassen. In Deutschland macht sich der SPIEGEL für das Gegenteil stark, obwohl es keine rechtlichen Grundlagen dafür gibt und Presserat und DJV die Praxis kritisieren: Das bereitwillige Entgegenkommen selbst beim Autorisieren von Zitaten führt dazu, dass die wahren Absichten der Zitierten immer stärker hinter einer PR-Sprache vertuscht werden.
EU: Mit dem Datenschutz gegen die Pressefreiheit

EU: Mit dem Datenschutz gegen die Pressefreiheit

Geht es nach der aktuellen EU-Ratspräsidentschaft, werden Datenschutzbeauftragte zukünftig vollen Zugriff auf die Datenbestände von Redaktionen erhalten. Die geplante EU-Verordnung zum Datenschutz wird das ermöglichen - ein Entwurf liegt bereits vor. Wie schätzen Experten die Lage ein? Ist es eine Gefahr für die Pressefreiheit, wenn Medienunternehmen ihre Informationsbestände in Zukunft offen legen müssen?
Elisabeth von Bressensdorf (CDU) instrumentalisiert den Deutschen Presserat

Elisabeth von Bressensdorf (CDU) instrumentalisiert den Deutschen Presserat

Die CDU Schleswig-Holstein benutzt den Deutschen Presserat, um Bürgermeisterin Elisabeth von Bressensdorf von Vorwürfen freizusprechen, die Pressefreiheit eingeschränkt zu haben. Doch der Presserat hat die Bürgermeisterin nie "entlastet". Es gibt dazu gar keine offizielle Stellungnahme des Presserats. Wir zeigen, wie dreist die CDU eigene Behauptungen als Aussagen des Presserats veröffentlicht – und stellen sie richtig.