Whistleblower

NSA-Untersuchungsausschuss: „Ein Alptraum für die Gesellschaft“

NSA-Untersuchungsausschuss: „Ein Alptraum für die Gesellschaft“

In welchem Ausmaß hat die NSA die Pressefreiheit in Deutschland verletzt und verletzt sie bis heute? Ist es vor dem Hintergrund der Überwachung noch angemessen, von einer Wahrung des Informantenschutzes zu sprechen? Diesen Fragen muss der NSA-Untersuchungsausschusses im Bundestag vehement nachgehen. Die Vorstellung, dass die Kommunikation von Journalisten abgehört, mitgelesen, gespeichert und ausgewertet wird, ist ein Alptraum für die ganze Gesellschaft.
Frontal21: So geht Bedrohung der Pressefreiheit in Deutschland

Frontal21: So geht Bedrohung der Pressefreiheit in Deutschland

Durch Einschüchterung Pressefreiheit aushebeln: Auch in Deutschland wird unerbittlich Jagd auf Informanten gemacht, wenn Informationen aus dem Regierungsapparat durchsickern. "Man versucht, Journalisten zu kriminalisieren. Mit dem Vorwurf, sie hätten zum Geheimnisverrat angestiftet", erklärt Oliver Schröm, Leiter von "stern Investigativ". Das sei ein erheblicher Vorwurf, der mit Gefängnis bestraft werden könne, so Schröm.
Snowden: „Eine rote Linie wurde überschritten“ – ARD Exklusivinterview

Snowden: „Eine rote Linie wurde überschritten“ – ARD Exklusivinterview

Komplettes Wortlaut-Interview von Edward Snowden: "Es gibt deutliche Drohungen, aber ich schlafe sehr gut. Es gab einen Artikel, in dem Beamte des Pentagon und der NSA interviewt wurden. Man hat ihnen Anonymität zugesichert. Und die haben dem Reporter erzählt, dass sie mich umbringen wollen. Diese Leute - und das sind Regierungsbeamte - haben gesagt, sie würden mir nur zu gern eine Kugel in den Kopf jagen oder mich vergiften, wenn ich aus dem Supermarkt zurückkomme, und zusehen, wie ich dann unter in der Dusche sterbe." Warum er zum Whistleblower wurde? - "Eine rote Linie wurde überschritten."
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